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Fidget Toys

 

Der Begriff „Fidget Toys“ stammt von einer ganz besonderen Eigenschaft dieser Spielzeuge:
Sie sollen nervöse Hände beruhigen.
Der englische Begriff „fidget“ nämlich kommt von „zappeln“.

 

Wieso kann fast jeder ein Fidget Toy gebrauchen?

Fidget Toy bunt aus HolzUnruhige Hände können verschiedene Ursachen haben. Der Trieb die Hände zu bewegen kann in innerem Stress, einem Krankheitsbild oder auch schlichter Langeweile begründet sein.

Wenn jemand beim Telefonieren gedankenlos seinen Ehering hin und her dreht, oder den Kugelschreiber in den Fingern rotieren lässt, zeigt das nicht nur Langeweile, Angespanntheit, Interesse, Ungeduld oder Stress an. Die in der Hand bewegten Gegenstände werden auch zum Fidget Toy. Das Herumspielen mit irgendwelchen Gegenständen kann bewusst oder unbewusst geschehen. Die Wirkung des „Fidgeting“ scheint je nach Situation beruhigend, inspirierend oder anregend zu sein. Auch wenn viele Menschen fürchten, sie hätten einen nervösen Tick, ist dem nicht unbedingt so.

  • nervöse Hände beschäftigen

    Nervöse Menschen fühlen sich beruhigt, wenn ihre Hände etwas zum Spielen haben. Zum Teil bewegen solche Menschen im Sitzen den Fuß wippend auf und ab. Auch das ist eine Form von „Fidgeting“. Menschen mit Ticks, Autisten oder geistig behinderten Menschen geht es ebenso. Die einen beruhigt es, stundenlang einen als angenehm empfundenen Gegenstand hin und her zu bewegen.

  • zur Entwöhnung von Medikamenten oder Zigaretten

    Tatsächlich könnten die Fidget Toys gerade bei Patienten im Entzug wertvolle Hilfe leisten. Wer zittrige Finger bei einem Nikotinentzug hat, dem fallen manche Gegenstände, die er zur Ablenkung als Beschäftigungstherapie nutzt, ständig herunter. Rauchern im Entzug fehlt oft das gewohnte Fummeln mit Zigarettenschachteln, Feuerzeugen und Zigaretten. Ein Fidget Tool könnte hier einen für die Gesundheit unschädlichen Ersatz schaffen und die flatternden Nerven beruhigen.

  • Alltags-Stress abbauen

    Auch gestresste Büroarbeiter und genervte Mütter sind manchmal mit Fidget Toys gut bedient.

  • Konzentration steigern

    Kindern mit ADHS oder Bewegungsstörungen kann man über solche Spielzeuge beibringen, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Manche Menschen können einfach besser denken, wenn sie ein Fidget Toy in der Hand haben. Das gedankenlose spielen mit einem Fidget Toy setzt bei so manchen kreative Energien frei. Außerdem wird gemunkelt es würden dabei auch bestimmte Meridian-Punkte an Fingern und Händen stimuliert. Das gedankenlose Fummeln an solchen Tools könnte auch bei Klassenarbeiten oder theoretischen Führerscheinprüfungen für mehr Konzentration und erhebliche Stressminderung sorgen. In Stresssituationen ist der Mensch angespannt. Eine teilweise Stressentlastung könnte sich als nützlich erweisen.

  • reiner Spielspaß

    Die anderen erfreuen sich am Hantieren mit Gegenständen, die angenehm in der Hand liegen und bei jeder Bewegung verschiedene taktile Erlebnisse bieten.

Die unterschiedlichen Fidget Toys

  • Fidget Spinner

    Das wohl bekannteste Fidget Toy ist der sogenannte Spinner. Er besteht häufig aus einem runden Knopf oder einem Loch als Zentrum. Um diesen herum sind zwei oder drei Flügel mit ebenfalls runden Knöpfen am Ende jedes Flügels gruppiert. Das ganze Tool ist nicht einmal handtellergroß. Es wird zwischen den Fingern gedreht und betastet. Wahlweise kann man es auch zwischen Daumen und Zeigenfinger, die mittig auf dem Knopf positioniert werden, windmühlenartig rotieren lassen. Als Material für einen Spinner können Kunststoffe, verschiedene Metalle, Keramik oder Mischungen dieser Materialien dienen. Das Betasten und Befummeln solcher Fidget Toys kann zu Konzentrationszwecken dienen. Rastlose Naturen können sich besser fokussieren, wenn die Hände beschäftigt sind. Viele Menschen können dann ihre restlichen Sinne besser auf’s Zuhören konzentrieren. Die Fidget Spinner wurden bereits 1997 zum Patent angemeldet. Sie erhielten jedoch erst durch Google um 2016 große mediale Aufmerksamkeit. Da das Patent für Spinner mittlerweile ausgelaufen ist, gibt es zunehmend andere Spinnerformen. Diese sind immer am typischen Aussehen mit mehreren Daumenmulden in Kreisform erkennbar. Viele designerisch anspruchsvolle Spinner machen die Sache auch für Sammler interessant. Manche Spinner erinnern an keltische Symbole, andere an Schmuckstücke.

  • Fidget Cubes / Anti-Stressblöcke

    Sogenannte Anti-Stressblöcke bieten mehrere Zahnräder und Schalterimitate, an denen man herumspielen kann.

  • Fidget Chains / an Fahrradketten erinnernde Fidget Toys 

    Eine andere Idee greift das Prinzip der Fahrradkette auf. Mehrere an Fahrradketten erinnernde Kettenglieder sind beispielsweise zu einer Miniaturkette zusammengefügt und mit dazwischengelegten Plastikscheiben versehen.

  • Handschmeichler

    Abgerundete Steine, die in jeder Hosentasche platz finden und unruhige Hände einfach beschäftigen

  • Anti-Stress-Bälle

    Aggressionen oder unruhige Finger? Diese Bälle lassen sich quetschen ohne das jemand leiden muss.

  • Fidget Tangles / Anti-Stress-Schlingen

    Eine weitere Art von Stressbewältigung stellen diese Schlingen dar. Die in Amerika bereits hehypten Stressbewältiger lassen sich drehen und wenden um die innere Unruhe abzubauen.

Im Grunde eignet sich all das als Fidget Toy, was die Hände zum Herumspielen anregt. Daher wurden auch kugelschreiberartige Toys entwickelt, die den Händen unterschiedliche taktile Erlebnisse und Spielmöglichkeiten bieten. Der Fantasie bei der Entwicklung von Fidget Toys sind keine Grenzen gesetzt. Selbst mit winzigen magnetisierten Kugeln, die zusammengefügt formbar sind, kann man seine Hände beschäftigt halten. Der Spieltrieb des Menschen bricht sich fast immer Bahn, wenn jemand ein solches Tool in die Hand bekommt.

Eine Auswahl einiger Fidget Toys

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